Tag 8: Raetea Forest nach Mangamuka Bridge Dairy

Tag 8

– Raetea Forest nach Mangamuka Bridge Dairy – 16,6 km –

Mein Zeltplatz, nicht erlaubt aber geduldet.

Mud, mud and more mud – worse than the day before.

Es hat wieder Mal die halbe Nacht geregnet. Dazu ist es noch eiskalt gewesen, kalter Wind aus Süd. Ich habe die ganze Nacht gefühlt kein Auge zugemacht und habe immer wieder den Regentropfen und nach dem Wind gelauscht. Die gute Nachricht ist, dass das Zelt immer noch wasserdicht 👍 ist. Mich hat es fürchterlich gefroren und habe wahrscheinlich Frostbeulen an den Füßen.

Schon bei Sonnenaufgang bin ich raus aus dem Zelt, war noch unglaublich trübe. Rein in die klammen und nassen Socken und die Schuhe angezogen. Nach der täglichen Morgentoilette gab’s heute nur einfaches Frühstück mit Schokolade und einer großen Tasse schwarzen Tee. Ich war froh, wieder weiter zu kommen, denn durch die Bewegung kam dann wieder Wärme in meinen halb erfrorenen Körper.

Turnoff zum Te Araroa Trail.

Es regnete zwar nicht mehr, aber wegen des Regenwaldes hõrte das Tropfen gefühlte Ewigkeiten nicht auf. Meine Klamotten waren in kürzester Zeit wieder klatschnass. Nach der Abzweigung wurde der Track immer schlechter, immer mehr umgestürzte Bäume im Weg, der Weg anfangs sehr schlecht markiert, so dass ich doch zweimal wieder umkehren musste und den richtigen Weg suchen musste.

Mein Track.

Nach einiger Zeit änderte sich der Weg zum richtig guten Wanderweg, der auch für ein Quad befahrbar gewesen wäre. Aber leider kam dann doch noch der allerschlimmste Abschnitt des Tracks. Ein Schlammloch nach dem anderen, dazu nochmals viele umgestürzte Bäume, bis dann der Weg nur noch aus Schlamm und Matsch bestand.

Der etwas bessere Abschnitt des Tracks.

Aber auch dies hatte ein Ende, kaum aus dem Wald draußen ging es erst durch die Wiese bergab und danach auf einem Farmtrack zur dazugehörigen Farm. Ganz gedankenverloren bin ich durch die Farm gelaufen (der offizielle Track führt da durch), als mich ganz unvermittelt gefühlte 10 Hunde anbellten. Zu meinen Glück waren alle an ihrer Hundehütte angekettet und die Kette war recht kurz gehalten.

Blick vom Waldrand.

Ich war dann sehr froh, wieder auf einer Straße laufen zu können. Der erste Teil auf einem Schotterweg bis zum Highway 1, danach wieder dem Highway entlang. Ich hatte mich schon den ganzen Tag darauf gefreut, in der Mangamuka Diary ein Lunch zu mir nehmen zu können. Leider musste ich aber feststellen, dass heute geschlossen war.

Ich wollte sowieso Rast machen, war nach dem Road-Walk ganz geschafft und habe es erwarten können, dass jemand aufmacht und ich mir wenigstens ein Eis kaufen konnte. Zu meiner Überraschung wurde mir sogar noch ein Platz zum Schlafen angeboten, was ich gerne annahm. Ich hatte eh keine Lust im nassen Zelt zu schlafen. Bin heute auch früh dran und kann mich dadurch noch von den Strapazen der letzten beiden Tage erholen.

Ich fühle mich auch schon wieder sehr viel besser und freue mich wieder auf die nächsten Streckenabschnitte, obwohl diese wegen der Sperrung des Tracks auf Waldwegen befinden.

Meine Schuhe und Gamaschen nach dem Marsch durch den Schlamm.

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