Tag 25: Pakiri Beach nach Dome Forest

Tag 25

– Pakiri Beach nach Dome Forest – 26,2 km –

Today I was the lucky man.

Das war heute der anstrengendste Tag bisher! Ich war heute über 10 Stunden unterwegs. An das Aufstehen kurz vor Sonnenaufgang habe ich mich nun auch gewöhnt, daher war es heute kein Problem, ganz gemütlich nach dem Frühstück gegen 7.30 Uhr aufzubrechen. Heute war zum ersten Mal seit Tagen am Morgen total bedeckter Himmel und von der Sonne nichts zu sehen.

Die ersten Pohotukawa blühen schon.

Die Tracks waren heute so richtig nach meinem Geschmack. Kaum Straßen, kaum Forstwege, fast nur Single-Trails. Dadurch kann ich auch gleich zum „lucky man“ überleiten. Ich war dadurch der lucky man, da es in den letzten Tagen nicht geregnet hatte und die Tracks von heute ziemlich trocken (außer ein paar wenigen Schlammlöcher) waren. Ansonsten wäre der Tag heute die reinste Schlammschlacht geworden. Da war der Raetea Forest Track noch herrlich dagegen. Aber ich hatte wahnsinniges Glück.

In der Wegbeschreibung stand schon, dass manche dieser Wege auch Tiere (Schafe, Rinder) benutzen und der Track nach Regen dementsprechend mitgenommen ausschaut. Am schlimmsten war der Mt. Tamahunga (Te Hikoi O Te Kiri) Track. Anfangs ging es über Farmland (Wiesen) ständig bergauf. Als der Track dann wie ein Verbindungsweg zwischen zwei Weiden aussah, hat man gesehen, was die Tiere mit dem Track anrichten können. Als dieser Teil allerdings überwunden war, war dieser Track sehr gut zu wandern. Fast bis zum Ende, da kam dann leider nochmals eine fürchterliche Passage.

Auch diesen Track hat irgendwann mal einer der bekanntesten Neuseeländer Sir Edmund Hillary eingeweiht.

 

Muddy trail.

Aber auch das habe ich glücklich überwinden können. Kurz danach nach etwas Laufen auf der Straße begann der Track von der Gowan Wilson Rd zum Dome Forest. Diesen Track habe ich heute noch nicht beendet, denn ich campe im Wald, da ich einfach nach 10 Stunden keine Lust mehr zum Laufen hatte und im näheren Umkreis auch keine Übernachtungsmöglichkeit ist.

Fantastic track.

 

Komische Verwendung für Schuhe.

 

Der zweite Tagesabschnitt.

 

Wo bloß das Heck abgeblieben ist?

Auch dieser Abschnitt hat wahnsinnig Spaß gemacht und war sehr abwechslungsreich. Erst konnte man meinen, der Weg ist super gemacht, richtig breit. Eigentlich besteht dieser Track aus verschiedenen Abschnitten, die einfach für den Te Araroa Trail zusammen gefügt würden.

Like a highway.

 

Naturbrücke.

Den Abend lasse ich noch gemütlich ausklingen, mache mir vom restlichen Wasser noch eine Tasse Tee und verkrieche mich demnächst in meinen Schlafsack.

Das mit den Autofahrern muss ich relativieren, denn es sind nicht alle, sondern nur ein paar wenige, die keine oder nur wenig Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen.


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