Tag 37: Otautu Bay – Port Jackson

Tag 37

– Otautu Bay nach Port Jackson – 23,9 km –

Entlang der Pohotukawa-Coastline ins ursprüngliche Coromandel.

Heute war nochmals Road-Walking angesagt. Aber mit sehr viel weniger Verkehr und auf Schotter. Mittlerweile habe ich auch meine Schulden am Campingplatz bezahlt. Die beiden Ranger vom DOC hatten bei meiner Ankunft keine Zeit für mich. Mussten unbedingt was erledigen. Aber zum zahlen ist auch später Zeit. Hauptsache man zahlt seine  Übernachtung.

Die kleinen Stauden blühen bereits, bei den Bäumen schaut’s noch schlecht aus.

 

Das Wetter ist heute wieder traumhaft. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue. Ob ich das später in den Bergen nicht noch büßen muss? Jedenfalls genieße ich den Sonnenschein, durch den Wind sind die Temperaturen sehr angenehm, Abends muss ich dann aber den Pulli anziehen.

Einsame Strände.

 

Immer der Straße und den Pohotukawas entlang.

 

Diese Schilder habe ich heute öfter zu sehen bekommen.

Heute war ein kurzer Tag, der Campground war früh erreicht. Eigentlich wäre jetzt die Gelegenheit, einen Sprung in den Pazifik zu wagen. Hier am Strand haben es schon etliche gewagt. Aber leider bin ich keine allzu große Wasserratte und deswegen habe ich den Sprung ins kalte Wasser auf morgen verschoben. Denn morgen wird auch wieder ein relativ kurzer Wandertag werden.

Aber hier noch eine kurze Wegbeschreibung: die Straße bog anfangs ins Landesinnere ab, durch Farmland und Weiden. Aber bereits kurz darauf bis fast nach Port Jackson entlang der Küste und vielen schönen Pohotukawa Bäumen. Leider waren die noch nicht in Blüte, sonst wäre der Weg heute ein Traum gewesen. Es war trotzdem ein Vergnügen, die Straße entlang zu laufen. Da die Straße immer schlechter wurde, war es auch viel angenehmer zu wandern, denn die meisten Autofahrer sind recht langsam unterwegs gewesen. Es gab aber auch hier wieder Ausnahmen, so wie immer. Aber wie bei uns in Deutschland fallen auch hier die Fahrer der Fahrzeuge mit den vier Ringen am meisten negativ auf.

So habe ich mir die nördliche Coromandel kurz vor Port Jackson nicht vorgestellt.

 

So schon eher.

Als ich meine Schulden beim Ranger beglichen habe, habe ich noch nach Tracks in der Umgebung gefragt. Er hat gemeint, es gab vor Jahren etliche Wege, allerdings haben die Wanderer gewisse Vorschriften wie z.B. betreten von heiligen Stätten der Maori, nicht eingehalten. Die Wege wurden dann wieder von den Karten genommen. Er ist glücklich, dass er aufgrund seines Jobs immer wieder einmal in die Berge der Coromandel aufbrechen darf. Vor kurzem seien aber auch zwei Australier von hier aus Richtung Süden bis Waihi auf selbst gesuchten Tracks gelaufen und auch angekommen. Ich werde jedenfalls bis Whitianga größtenteils den etwas unbekannteren Straßen folgen. Aber ich werde meine Augen offen halten, vielleicht ergibt sich doch was anderes.

Entenfamilie am Campingplatz.

Jetzt gibt’s zum Essen wieder einmal Nudeln. Heute in einer anderen Variante mit Thunfisch, Tomatensauce, Zwiebeln und Knoblauch. Fehlt nur der Wein dazu. Das Abendessen war vorzüglich, bin auch satt geworden. Den Rest des Abends werde ich nun am Strand verbringen, dem Sonnenuntergang zusehen, noch eine Tasse Tee trinken, weiter mein Buch lesen und dann langsam in den Schlafsack kriechen.

Another sunset at the beach.

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