Tag 41: Coromandel Town – Whitianga

Tag 41

– Coromandel Town nach Whitianga – 32,6 km –

Noch ein langer Tag mit Road-Walking auf der 309 Rd.

Gestern Abend ist noch ein junger Mann aus der Nähe von Bremen im Hostel eingetroffen. Mit ihm habe ich mich noch länger unterhalten. Für mich ist er ganz anders, als die anderen jungen Leute, die Work & Travel machen. Erstens ist er wesentlich älter als der Großteil, nämlich bereits 30 Jahre alt, später hätte er das nicht mehr machen können. Dadurch muss er natürlich nicht gleich arbeiten. Was aber noch überraschender für mich war, dass er zu Fuß unterwegs ist. Er ist von Hahei rüber gekommen, allerdings teils mit hitchhiken. Morgen kommt er dann vielleicht nach Whitianga. Bin gespannt, ob ich ihn dann wieder sehen werde.

Die TUI Lodge ist ein ganz nettes Hostel, am Highway gelegen, nur leider etwas außerhalb von Coromandel. Aber ein netter Platz zum verweilen.

Die TUI Lodge – schönes Hostel.

Am Morgen kurz vor Sonnenaufgang hat es stark geregnet. Ich habe schon gedacht, dass ich erst sehr viel später aufbrechen kann. Aber auch in diesem Fall haben beide Wetter Services den Regen richtig vorhergesagt. Herzlichen Glückwünsch. Da es schon kurz nach 6 Uhr mit dem Regen aufgehört hatte, bin ich schon um 7 Uhr aufgebrochen. Die Wolken hingen zwar noch in den Hügeln, aber lt. Wetterbericht sollte es heute nicht mehr regnen. Im Gegenteil, es war Sonnenschein pur bis abends vorhergesagt.

Leider war heute ausschließlich Road-Walking angesagt, anfangs entlang des Highway 25. Dieser war zu meinem Glück breit genug, dass ich den Seitenstreifen nutzen konnte. Den ersten km war sogar noch ein Gehsteig vorhanden. Die 309 Rd war anfangs noch geteert, aber ging schon bald in Schotter über. Bald kam ich an einer Stelle vorbei, wo die Schweine frei umherlaufen durften, eben auch auf der Straße.

Gummistiefel, für alles mögliche zu verwenden.

 

Das Wetter schaut noch nicht so richtig vertrauenswürdig aus.

 

(Haus-) Schweine auf der 309 Rd.

 

Unglaublich, aber besser ohne Worte oder Kommentar.

Zum zweiten Frühstück wollte ich bei den Waterworks im Cafe vorbei schauen. Dies war allerdings leider noch geschlossen. Öffnete erst um 10 Uhr. Ich war leider zu früh dran und eine Stunde wollte ich nicht warten. Den höchsten Punkt für heute hatte ich dann bald erreicht und dort mein zweites Frühstück aus meinem Vorrat zu mir genommen. Ab jetzt ging es nur noch bergab und zu meiner Überraschung war die Straße schon bald mit Teerbelag. Dafür war das laufen nicht mehr so angenehm.

Cafe bei den Waterworks – leider geschlossen – man beachte die Kloschüsseln!

 

Schöne Landschaft entlang der Straße.

Ich konnte mich überhaupt nicht daran erinnern, diese Straße einmal mit dem Auto gefahren zu sein. Ich war zwar schon ein paarmal hier, aber ich kann doch nicht jedes Mal über den Highway gefahren sein. Nach dem Lunch habe ich schon bald darauf den Highway erreicht, die restlichen km waren zwar nicht schön, aber dafür habe ich Whitianga relativ schnell erreicht. Und die Straße hatte eine Art Seitenstreifen. Von Roadwalking habe ich jetzt wirklich die Schnauze voll. Übermorgen werde ich zum Start bzw. Abzweig zum Track per Anhalter unterwegs sein.

Wohnen in der Zukunft.

 

Könnte auf mich zutreffen, bin zu diesem Zeitpunkt gebückt gegangen.

Die Jugendherberge liegt leider doch etwas außerhalb der Stadt. Das habe ich als Fußgänger nicht allzu gerne. Der Weg zum Einkauf ist daher leider immer weit. Besonders wenn man wie ich keine Lust mehr zu laufen hatte. Aber zum Glück ist ein 4Square Supermarkt nicht zu weit entfernt. Und nebenan gleich ein T akeaway. An dem bin ich nicht vorbei gekommen, habe gleich Fish & Chips geordert und gleich dort gegessen. Zurück an der Jugendherberge habe ich geduscht und gleich die Wäsche gewaschen und zum trocknen aufgehängt. Den Rest des Abends habe ich mich mit meinem Blog beschäftigt, denn die letzten Tage konnte ich mangels Empfang nichts verschicken. Als ich zwei Tage verschickt hatte, gab’s noch einen kleinen Snack, denn der Fisch hat mich nicht satt gemacht. Im Supermarkt habe ich mir eine Gurke mitgenommen, dazu gab es Cracker mit Butter und eine Flasche Wein. Danach habe ich mich noch mein Buch gelesen und ins Bett gegangen.


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