Tag 42: Whitianga

Tag 42

– Whitianga –

Ein richtiger schöner und fauler Tag am Campground und in Whangarei

A wash and recreation day.

Heute war ich lange im Bett, habe aber nebenbei den Bericht vom Vortag geschrieben und gleich zusammen mit dem Tag 40 verschickt. Somit bin ich nun wieder up to date und kann mich um andere Dinge kümmern. Fleißig war ich nebenbei auch schon. Die trockene (hat über Nacht draußen getrocknet – hat mich sehr überrascht) Wäsche abgenommen und das Zelt zum trocknen aufgehängt, Frühstück gemacht – wie immer Müsli und zur Abwechslung mit Banane, dazu erst eine Tasse Tee und danach noch eine Tasse Kaffee.

Jugendherberge in Whitianga.

Nach dem Frühstück habe ich das Zelt verstaut und bin Richtung City aufgebrochen. Nach einem guten Long Black habe ich mich ein wenig umgeschaut. Hier ist alles recht übersichtlich, im Ortszentrum sind die wichtigsten Geschäfte, Kneipen, Cafés und Banken. Und auch die obligatorische I-Site. Dort habe ich mich nach dem Rangihau Track zur Pinnacles Hut erkundigt. Allem Anschein ist der Track offen und ich kann den Aufstieg in Angriff nehmen. Das ist nun mein zweiter Versuch, um zu dieser Hütte zu kommen.

Die Mercury Bay.

 

Der Hafen von Whitianga.

 

Hier hat Neuseeland schon wieder was gegenüber Deutschland voraus.

 

Das fehlt auch, brauchen wir aber nicht.

Im Sommer 2017 wollte ich schon einmal auf diese Hütte bzw eine mehrtägige Wanderung in der Gegend machen. Allerdings hatte mir damals ein Taifun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Alle Tracks waren damals gesperrt, der Sturm hat riesige Schäden hinterlassen und ich bin gespannt, ob noch einige der Schäden sichtbar sind. Aber da dies dort sogenanntes frontcountry ist, denke ich, dass ich auf den wichtigsten Tracks hier keine Schäden vorfinden werde.

Danach habe ich mich auf die Einkaufstour begeben, damit ich die nächsten Tage nicht hungern muss. Ich habe zwar nicht viel eingekauft, aber ich bin im Supermarkt doch 70 $ losgeworden. Bestimmte Sachen sind einfach teuer. Nachdem ich meinen Einkauf in die Jugendherberge gebracht habe, bin ich wieder zurück in die City und habe ein Lunch im indischen Restaurant gegessen. Reichlich für nur 12$, mutig war ich auch, habe scharf geordert. Auf dem Rückweg zur Herberge gab’s noch ein großes Eis mit je einem scoop Rum&raisin und mocchachino. Gut wie immer.

Ein easy Rider Craft-Bier.

 

Gutes, günstiges Essen at the Indian.

In der Jugendherberge habe ich mein Essen soweit umgepackt, damit es problemlos in den Rucksack passt. Es ist schon ein Wahnsinn, wie die Lebensmittel noch zusätzlich verpackt und umverpackt sind. Besonders betroffen sind davon Müsli-Riegel, Cracker und ganz schlimm Kaffee. Nachdem ich alles erledigt hatte, musste ich noch die Hütte reservieren. Kostete 15$ pro Nacht. Ich habe mich letztendlich entschieden, zwei Nächte zu bleiben, da das Wetter in den nächsten Tagen etwas launisch sein soll.

Den restlichen Nachmittag habe ich weiterhin in meinem Buch gelesen, hier mache ich mittlerweile große Fortschritte, bin jetzt bereits im zweiten Buch (the two towers) im Kapitel 5. Heute Abend mache ich mir meinen Burger selber, habe vier Fleischpflanzerl gekauft. Falls welche übrig bleiben, nehme ich die dann eben mit zur Hütte. Morgen Mittag bin ich bestimmt auch wieder hungrig.

Lazy saturday afternoon at the hostel.

Der Abend neigt sich langsam seinem Ende, es regnet noch nicht, von den vier Fleischpflanzerl sind zwei übrig, die gibt es morgen zum Lunch. Ich habe die auch nicht klassisch in eine Art Burgersemmel, sondern in ein Fladenbrot mit Zwiebeln, Salat und eben das Fleischpflanzerl. Ketchup hatte ich auch keinen. Aber war auch gut, denn der sehr intensive Tomatengeschmack übertüncht andere Geschmacksrichtungen. Und auch der Ruhetag geht wie die anderen Tage viel zu schnell zu Ende. Nach einer weiteren Tasse Tee werde ich mich zur Ruhe betten. Vorher aber noch Bilder und Bericht nach Deutschland schicken.


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