Tag 79: Napier- Komata – Taruarau River

Tag 79

– Napier zur Komata Hut mit Bus und Auto und weiter zum Taruarau River – 5,5km –

Back to walking, but I didn’t like to swim – so I’m sitting out the high river.

Durch die vielen Aufenthalte bin ich von meiner geplanten Zeiteinteilung nun doch gewaltig abgewichen. Aber das Wetter können wir zum Glück nicht beeinflussen. Ich habe jedoch ausreichend Puffertage eingeplant.

Bis zum Taruarau River hat’s super geklappt heute, aber nun sitze ich hier am Ufer, und bin zu feige, durch den Fluss zu waten. Aber das Wasser steht mir schon kurz nach dem Ufer bis zum Bauch, ich kann den Grund nicht sehen und die Strömung ist mir auch zu stark. So muss ich vielleicht auch das Hochwasser wie das schlechte Wetter aussitzen. Da habe ich nun schon etwas Übung drin.

But let’s start in the morning. In der Jugendherberge bin ich sehr früh weggekommen. Den Trip zur Komata Hut habe ich in vier Etappen zurückgelegt. Als erstes mit dem Bus vom Stadtzentrum bis zum Golfplatz von Napier. Danach der kürzeste Abschnitt bis zum Abzweig der Taihape Road. Die Wartezeit hat hier gefühlt am längsten gedauert, es war viel Verkehr, aber keiner hat angehalten. Aber nach gut 20 Minuten war ich dann doch weg. Am Start des Taihape Highway war dann schon wesentlich weniger Verkehr. Ich habe zwar nicht lange warten müssen, aber ich wurde leider nur ungefähr die halbe Strecke mitgenommen, da Kuripapango nicht das Ziel des freundlichen Kiwi war. Und nun hatte ich wieder so ein richtig tolles Erlebnis, welches man in der Häufigkeit nur am anderen Ende der Welt hat.

Nachdem ich schon einige Zeit an der Straße stand, kam der Farmer zu mir, der hier wohnte, hat mich gefragt, wo ich hin will und was ich so mache. Ich habe ihm von meinem Trail und meinem heutigen Ziel erzählt und er hat mir angeboten, mich zu fahren. Er hat mich bis zur Komata Hut gefahren!!  So etwas habe ich sonst noch nirgendwo anders erlebt. That’s real Kiwi Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Und ich habe nicht mal nach dem Namen gefragt, aber ich hoffe, dass er Kontakt zu mir aufnimmt, denn ich habe ihm noch meine Mail-Adresse und die Adresse der Homepage gegeben.

Die etwas herunter gekommene Comet (Komata) Hut.

Ich bin dann von der nicht sehr schönen Hütte Richtung Shutes Hut aufgebrochen. Und sitze nun  bereits zur Lunchtime am Fluss und traue mich nicht, ihn zu queren . Werde wahrscheinlich die Nacht hier campieren müssen. Zum Glück gibt es ein Stück oberhalb eine geeignete Stelle, um das Zelt aufzubauen. Aber noch gebe ich die Hoffnung nicht ganz auf, dass der Pegel bis zum frühen Abend noch etwas fällt, damit ich es versuchen kann.

Gipfel (Komata) wie immer ohne Aussicht.

 

Ein fast nicht zu überwindendes Hindernis.

 

Endlich Aussicht.

 

Und gleich nochmal.

 

Da habe ich mich nicht rüber getraut.

Mittlerweile habe ich das Zelt aufgebaut, Tee gekocht und mich damit abgefunden, dass ich die Nacht wieder campieren muss. Der Flusspegel ist nur ein paar cm runter, ist zwar nicht mehr so trüb, aber den Grund kann ich immer noch nicht sehen. Ich werde morgen alles wasserdicht verpacken und in der Badehose und Bergschuhen die Flussquerung angehen. Nun werde ich nur noch den angenehmen Nachmittag genießen und kurz vor Einbruch der Dunkelheit nochmals zum Fluss runter gehen. Hoffentlich zur Beruhigung und nicht um Alpträume hervorzurufen.

Dafür Zelten und warten.

 

Weta.

Das mit runter zum Fluss gehen, wurde nichts mehr, denn es hat doch tatsächlich wieder einmal geregnet. Aber dieses Mal nur ein paar Schauer.

 


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