Tag 10 – Hinterseeaugraben zur Sonnschienhuette

Tag 10

– Hinterseeaugraben zur Sonnschienhuette – 13,4 km –

 

Heute war ein ganz schwachre Tag fuer mich. Nur etwas mehr als 4 Stunden laufen und nur 13 km… Ohne Worte. I’m getting old. Aber man muss auch auf seinen Koerper hoeren. Heute war einfach nicht mein Tag. Ich wollte zwar bis zum Hodhschwab laufen, also weitere geschaetzte 5 Stunden. Aber war nicht moeglich. Ich bin einfach zu schlapp und habe keine Kraft in den Fuessen. Morgen dann auf ein Neues. Den heutigen Tag wieder aufholen. Jetzt wird erstmal relaxed, getrunken, gelesen, gegessen…

Als ob ich es schon heute frueh gemerkt haette. Ich bin zwar gestern bereits kurz nach 20 Uhr ins Zelt und den Schlafsack gekrochen, bin aber trotz mehr als 10 (!!!!!!) Stunden Schlaf nicht aus dem Schlafsack gekommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich am Abend kaum was esse (ausser ich uebernachte im Gasthof) oder habe ich mich an den letzten beiden Tagen uebernommen?

Jedenfalls bin ich dann doch aus dem Zelt gekrochen, war froh, dass ich das Zelt aufgebaut habe, denn die Luftfeuchtigkeit war doch recht hoch und das Zelt dementsprechend nass. Das waere nur im Schlafsack draussen nicht sehr gut gewesen. Nch dem kurzen Fruehstueck habe ich mich dann auf den Weg gemacht und war ueberrsascht, dass der Fahrweg sehr steil (!!!) fuer was weiss ich fuer Fahrzeuge nach oben fuehrte. Dieser Anstieg um ca. 300 HM hat mich schon gleich total geschafft. Aber ich habe mich dann doch wieder erholt, nachdem der Weg flacher wurde und ich eine kurze Rast am Jagdhaus eingelegt habe.

Nach der kurzen Rast fuehrte der Weg mal aufwaerts, mal abwaerts zur Sonnschienalm. Auf dem Weg dorthin habe ich mich schweren Herzens entschieden, dort zu naechtigen. Aber vielleicht brauche ich den ‚Ruhetag‘. Mit schweren Fuessen habe ich dann endlich das geaenderte Tagesziel erreicht, habe erst ein Radler getrunken, spaeter noch eine Suppe gegessen und geniesse nun den ruhigen Nachmittag.

The quiet and the laziness habe ich nun wirklich genossen. Fuer morgen gibt es keine Ausrede mehr. Nach etlichen Glaesern Spritzer und a bisserl Wein bin ich nun fast bettreif. Das Abendessen war lecker, jedoch hatte ich auf Chili gehofft (stand mittags noch auf der Speisekarte). Dafuer gab es Nudeln mit Gemuese. Die Huette ist jetzt doch ganz gut gefuellt, aber ich werde bald im Bett verschwinden.


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