Tag 11 – Sonnschienhuette nach Seewiesen

Tag 11

– Sonnschienhuette nach Seewiesen – 24,6 km –

 

Today was a real fitness day. I felt really good. An early start. Slept well tonight. Ich bin bereits um halb acht aufgebrochen, der halbe Tag Pause hat mir sehr gut getan. Allerdings fuer meine zukuenftigen Wanderungen habe ich vor, kein grosses Gepaeck mit mir zu fuehren – Ausnahme in Gegenden wo keine sonderlich gute Versorgung mit Huetten ist – siehe mein Traumziel Neuseeland!

Der Weg zum Hochschwab war relativ easy. Anfangs immer an Almen entlang, mal bergauf, dann wieder bergab. Am Sackwiesensee haette ich im Normalfall einen STOP einlegen muessen. Aber ich fuerchtete um meine Fitness und bin weiter zur Haeuslalm gelaufen. Ab hier nur bergauf. Ich war unwahrscheinlich ueberrascht ueber die riesigen Schneemengen ab ca. 1600 m. Es muss hier im Mai noch sehr viel geschneit haben.

Mein GPS hat mir dann noch einen Strich durch die Rechnung gemacht.. Es hat mir gemeldet, dass ich das Ziel nun erreicht habe. Und das vor dem Gipfel!! War fuer eine Unverschaemtheit! Entweder mein GPS spinnt oder ich konnte nicht die ganze Tour von der Internetseite runterladen! Irgendwas ist hier faul. Mann, bin ich jetzt froh nicht in meinem Zelt uebernachten zu duerfen!

Aber irgendwie werde ich das schon managen.

Der Hochschwabgipfel war dann schnell erreicht, un zwar doch ein bisschen unter der angegebenen Zeit. Da mir oben zu kalt war und natuerlich endlich wieder hungrig, bin  ich dann alsbald zum Schiestlhaus aufgebrochen. Ist eine sehr neue Huette mit gewoehnungsbeduerftiger Architektur, ein Neubau eben, dafuer aber in Passivhausbauweise. Dort habe ich ganz klassisch Spaghetti Bolognese gegessen und festgestellt, es gibt auch junge Huettenwirte bzw Huettenwirtinnen.

Auf dem Weg ins Tal habe ich noch was lernern muessen. Die alte Voistalerhuette wird demnaechst abgerissen und durch einen quadratischen Neubau ersetzt. Passt irgendwie nicht zu den Bergen. Kann ich mir nicht vorstellen.

Der weitere Weg ins Tal war fast ereignislos, ausser dass ich ein paar Touristen aus Italien getroffen habe. Die machten schon eine laengere Pause, ich fragte ob alles in Ordnung sei, they said OK, ich sagte die sollen sich aufgrund der Wetterlage entweder auf die Huette gehen oder bald ins Tal. Ich weiss nicht, was die gemacht haben.

Ich bin jedenfalls festen Schrittes nach Seewiesen gelaufen und habe festgestellte, dass die letzten Meter ins Lokal die schwersten sind…


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