Tag 25 – Stradner Kogel – Kloech

Tag 25

– Vom Stradner Kogel nach Kloech – 17,9 km –

 

Das Wetter heute waere genau richtig zum Wandern gewesen. Den ganzen Tag meistens stark bewoelkt, eigentlich bedeckt und Temperaturen knapp ueber 20 Grad. Nur meine Wandertage werden jetzt immer kuerzer. Heute habe ich sehr lange geschlafen, vielleicht war das eine Reaktion auf die Hitze vom Vortag. Der (alte) Koerper benoetigt anscheinend mehr Erholungspausen. Aber ab kommender Woche kann ich mich dann in der Arbeit erholen Hahahahah….

Anfangs ging es leicht den Berg hinauf, den Gipfel habe ich aber links liegen gelassen. Den hoechsten Punkt habe ich dann bald erreicht, es hat aber nicht ganz gereicht, denn hier war noch ein Aussichtsturm, den ich noch erstiegen habe. Danach war aber dringend eine Rast noetig. Zum Glueck hat das Lokal am Turm rechtzeitig geoeffnet, damit ich noch einen Verlaengerten trinken konnte. Von dem Turm hat man bei klarem Weitter eine super Aussicht rundum. Bei mir war es leider nichts mit der Fernsicht.

Nach der Rast troedelte ich noch weiter, denn mein Tagesziel war nicht mehr allzu weit weg. Zur Mittagspause habe ich dann eine Rast kurz vor dem Ziel eingelegt. Ich hatte auch schon wieder Hunger. Immer das gleiche bei den laengeren Wanderungen. Nicht mehr satt zu bekommen. Nach dem sehr reichhaltigen Essen (sogar mit Suppe) habe ich mich wieder auf den Weg gemacht und bin durch die Weinberge nach Kloech gewandert.

Der Campingplatz hier ist total urig. Ich habe im Garten des Anwesens gecampt. Und allzu viele Stellplaetze gibt es hier auch nicht. Aber drei davon waren belegt. Nach dem obligatorischen Duschen (war dringend noetig nach der Hitze) bin ich dann zur Vinothek aufgebrochen und habe ein paar Weine durchprobiert. Die Gegend hier ist hauptsaechlich bekannt durch seinen Traminer. Von diesen habe ich 3 verschiedene Weine probiert und dann noch eine Flasche zum Abendessen (ja ich war schon wieder hungrig) mitgenommen. Mehr geht eben als Wanderer nicht. Die Vinothek finanziert aus den teilnehmenden Winzern hier. Dort kann man auch die Weine dieser Winzer kaufen. Es gibt also eine Riesenauswahl und man muss nicht jedes Weingut besuchen. Gar nicht so schlecht, jedenfalls fuer mich als Wanderer.

Den Abend habe ich auf der Bank vor dem Haus in gemuetlicher Atmosphaere verbracht, gemuetlich die Flasche Wein getrunken, noch ein paar Nudeln gegessen (vorletzte Ration meiner Astronautennahrung) und wieder mal gelesen. Die Tage vorher hatte ich hierzu nicht die Zeit zur Verfuegung. Und kurz nachdem es dunkel wurde natuerlich ins Zelt…


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