Tag 0: Kaitaia

Tag 0

– Kurz vor Start der langen Wanderung –

 

Mit einigen Schwierigkeiten bin ich endlich in Kaitaia angekommen, wo ich noch 3 Tage Zeit habe, um mich auf meine Wanderung vorzubereiten.

Auf dem Weg von Singapur nach Auckland hatte mein Flug erst wegen technischer Probleme verschoben werden müssen. Nach 2 Stunden wurde das Boarding gestartet und beim Take Off der Start abgebrochen. War so eine richtig schöne Volbremsung. Bordpersonal war super freundlich und nach etwas Zeit wurde der Flug um 1 Tag verschoben. Es war schon erstaunlich, wie schnell die Fluggesellschaft (Air New Zealand) Hotels und Busse organisiert hatte. Am nächsten Morgen hat alles reibungslos geklappt, außer dass ich doch nicht die schnellste, sondern die am längsten dauernde Anreise nach Neuseeland hatte.

Das war dann leider nur eine sehr kurze Nacht in Auckland, denn der Bus nach Norden ging schon am nächsten Morgen. Meine Besorgungen konnte ich dadurch nicht machen, unter anderem den „annual hut pass“ für die Hütten. Aber das lässt sich nachholen. Auf dem Weg nach Wellington komme ich zwangsläufig wieder nach Auckland. Da ich den Bus sehr frühzeitig gebucht hatte, erhielt ich einen speziellen Frühbucher-Preis für nur 1$ zzgl. Gebühr, die den Fahrtpreis natürlich um einiges überstiegen hat.

Mein Hostel.

In Kaitaia habe ich mittlerweile alle Besorgungen gemacht. Was mich allerdings etwas frustriert hat, dass mehrere Tracks gesperrt sind. Nach derzeigem Stand ist das der Herekino Forest Track, daher muss ich nach Kaitaia zurück, was auch den Vorteil hat, dass ich einen Teil meines Gepäcks hier lassen kann. Dann der Puketi Forest, der wegen  Aufräumarbeiten ebenfalls für längere Zeit geschlossen wurde. Hier soll ab kommender Woche eine alternative Route angeboten werden. Ebenso gesperrt ist der Russell Forest wegen Abwurf von Giftköder zur Reduzierung von Possums, Ratten und ähnlichen Plagegeister. Hier habe ich noch Hoffnung, dass ich diesen Teil wandern kann.

Mein Essen für die ersten Tage.

Morgen ist dann der Start zu meiner langen Wanderung. Rucksack ist gepackt, Essen ausreichend eingekauft. Die Fahrt zum Cape Reinga ist um ein vielfaches teurer als die Fahrt von Auckland nach Kaitaia. Aber trampen war mir doch zu unsicher. Ab jetzt sollte dann in regelmäßigen Abständen ein Bericht mit ein paar Fotos erscheinen, soweit es die Internetverbindung zulässt und ich die erforderliche stabile Verbindung habe. Zusätzlich dazu muss natürlich noch meine Tochter den Bericht bearbeiten und die Fotos einfügen. Wobei ich hierzu sehr dankbar bin, denn dies alles mit dem Smartphone zu erledigen, ist fast unmöglich.


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