Tag 40: Waikawau Bay – Coromandel Town

Tag 40

– Waikawau Bay nach Coromandel Town – 32,7 km –

Ich kenne zwar eine Abkürzung, aber ohne Genehmigung wollte ich diesen Weg doch nicht einschlagen, daher wieder Road-Walking. Hätte früher zu denken anfangen sollen!

Es hat sich bereits gestern Abend angedeutet, das Wetter ändert sich leider. Aber das herrliche Wetter mit dem fast immer blauen Himmel war nicht normal. Aber was dann so kommt, da lass ich mich einfach ein bisschen überraschen. Gestern Abend sind die ersten Wolken von Norden reingekommen. Heute Nacht war es sogar mir zu warm und heute morgen war das Zelt fast trocken. Allerdings war es heute Nacht immer leicht bewölkt bis bedeckt.

Komische Vögel.

Ich habe es geschafft, schon sehr früh aufzubrechen. Anfangs ein kleiner Anstieg zur Little Bay. Auch fast nur Ferienhäuser. Schlimmer war es noch in der nächsten Siedlung, deren Namen ich bereits schon vergessen habe. Das mit den Namen ist hier nicht ganz so einfach, entweder man spricht es falsch aus oder so wie ich, verdreht irgendwas.

Endlich einmal ein einfallsreicher Briefkasten, da gab es früher viel mehr davon.

 

Wieder eine Siedlung mit vielen Ferienhäusern.

An der Kennedy Bay war ich schon sehr früh, man staune, es ist eine richtige Siedlung hier mit Schule, den schlimmsten Abschnitt hatte ich aber noch vor mir. An der Siedlung, deren Name mir entfallen ist, da hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Local (er wohnt hier zwischen 6 und 9 Monate, kommt aufs Wetter an), er fragte mich unter anderem bis wann ich in Coromandel ankommen will und wie ich den Hügel meistere. Da wusste ich noch nicht was auf mich zukommt.

Ich habe mir darum keine Gedanken gemacht, ich war gut in der Zeit und bin gemütlich weiter gelaufen. Durch die Kennedy Bay war die Straße durchgehend geteert und ich hatte schon Angst, dass dies bis Coromandel Town so sein wird. Zum Glück änderte sich der Belag schon kurz danach, worauf ich dann meinen Lunchbreak in Anspruch nahm. Nach der Rast führte die Straße steil bergauf, Teerstraße mit Schotterstraße im Wechsel. Ich war dann froh, als ich den höchsten Punkt der Straße erreicht hatte, aber das war nicht der höchste Punkt für heute.

Es war leider kein Hinweis auf den Start des Kaipawa Trig Track angegeben, aber offline Karten machen heutzutage (fast) alles möglich. Ziemlich ausgelaugt bin ich diesen Track bis zum Gipfel auf 586 m gelaufen, um dann eben nichts zu sehen. Just in Time hat sich eine Wolke (mit Regen) genau hier festgesetzt. Es hat zwar fast nicht geregnet, aber durch den Nebel war die Sicht fast Null. Bei schönem Wetter bestimmt eine tolle Tour. Der Abstieg erfolgt über den Success Track, fragt mich nicht warum der so heißt, denn ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht. Der erste war, dass ich den überhaupt gefunden habe.

Nebel am Kaipawa Trig.

 

So schnell der Regen kam, so schnell war’s auch wieder vorbei.

 

Der Abstieg auf dem success track dauerte lang.

 

Heute schon die zweite Falle, in der ein totes Tier (dem Schwanz zu urteilen eine Ratte) liegt.

 

Vergessenes Bergbaugerät.

Ich bin dann gut herunter gekommen, obwohl sich der Weg sehr lange hinzog. In Coromandel bin ich dann einkaufen gegangen und bin nun im Hostel. Ganz nett hier und die Gäste sind gemischt. Morgen habe ich noch einen harten Tag vor mir, knapp 40 km nach Whitianga.


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