Tag 77 + 78: Napier

Tag 77 + 78

– Napier –

I’m trying to sit out the bad weather, but i think i will not succed.

Tag 1: Der resupply Tag, nachdem ich wieder mal sehr früh aufgestanden bin, habe ich mir zuerst einen Kaffee genehmigt, zu Hause angerufen und danach Frühstück gegessen. Kurz darauf bin ich in die City gelaufen. Es ist fast wie bei uns, kurz vor 9 Uhr ist alles so ziemlich ausgestorben. Eher zufällig bin ich dann am Wochenmarkt vorbei gekommen. Der ist zwar im Vergleich zu dem in Nelson winzig, aber mir hat die Auswahl vollkommen gereicht. Nach dem zweiten Frühstück habe ich noch Obst und Salat gekauft. Von den Preisen war ich total überrascht, denn der große Supermarkt ist da um einiges teurer. Die vielen teuren Manager müssen eben alle bezahlt werden, und die bekommen ja bekanntlich nicht wenig. Einen frisch gepressten Saft habe ich mir ebenfalls genehmigt, war total lecker. Danach bin ich dann endgültig auf Einkaufstour gegangen, zuerst backcountry meals und Gas für mich, danach das Kochbuch „little india at home“ für meine Tochter Jacqueline, bei der Gelegenheit war ich nochmals indisch essen und jetzt geht’s noch zum Supermarkt, Sachen wie Schokolade, Müsli, Cracker, Wurst, Käse etc einkaufen. Sowie wieder ein Steak für heute Abend. Die Jugendherberge hier gefällt mir sehr gut, es ist ein älteres Gebäude und auch die ganzen Einrichtungen sind nicht ganz up to date. Aber das macht für mich den gewissen Flair aus und erinnert mich an meine früheren Reisen nach Neuseeland. Es ist hier einfach noch ruhiger, wesentlich weniger Deutsche (derzeit jedenfalls) hier, die Rezeption ist nicht immer besetzt, mein Ausweis wurde bei der Ankunft nicht verlangt, die Küche ist nicht übervölkert, und ganz wichtig, es sind junge und ältere (so wie ich) Menschen hier, wie es sich gehört.

Auch in Neuseeland weihnachtet es.

 

Die etwas in die Tage gekommene Jugendherberge, aber dafür hat sie viel Flair.
Another top without a view.

Tag 2: Was habe ich mir da angetan? Ich wollte es nicht anders. Kurz nach 9 Uhr wurde ich zur winery tour abgeholt. Insgesamt waren wir nur 7 Personen, zwei davon haben nur vormittags gebucht, der Rest jeweils den ganzen Tag. Nachmittags sind dann aber noch zwei Personen dazugestoßen. Als erstes sind wir zum Gipfel des Te Mata gefahren, und wie kann es anders sein, keine Sicht – Nebel bzw niedrige Wolkendecke. Danach ging’s auf das erste Weingut, vier verschiedene Weine zur Probe, geht mir aber leider alles viel zu schnell. Weil wir nachher noch etwas Zeit hätten, bekamen wir eine kurze Stadtrundfahrt in Hastings. Beim nächsten Weingut gab’s dann fünf Weine zum probieren, bevor es dann zum Lunch, wohin wohl sonst, in ein Weingut ging. Auf diesen drei Weingütern finden jedes Jahr Open Air Veranstaltungen statt, wo mittlerweile viele gealterte Rockgrößen wie Rod Stewart oder Phil Collins auftreten. Das Essen war super und von den ersten beiden Mittrinkern haben wir uns dann verabschiedet und gleich zwei neue begrüßt. Zwei Damen aus UK, ein paar auf sogenannter Hochzeitsreise aus den USA und zwei junge Männer aus Irland. Die beiden von der Vormittagstour kamen ebenfalls aus den USA. Nach der Mittagspause kam die ultimative Hardcore Weinprobe. Der Mann hat wirklich alles aufgefahren, was er so zu verkaufen hat. Wein von 20 bis 60 NZD. Mir ist hier besonders aufgefallen, dass sehr viel Syrah angebaut wird. Das soll der neue Wein für die Hawke’s Bay sein. Jedenfalls auf jedem Weingut gab’s diesen zum testen. Die Weingüter hier haben fast alle zusätzlich zur Verkostung ein Restaurant dabei. Die Weingüter sind sehr günstig mit Radwegen untereinander verbunden. Auch eine gute Möglichkeit, den Sonntag zu verbringen. Danach hatten wir noch zwei Weingüter vor uns, ich war schon total geschafft, aber die anderen zeigten keinerlei Ermüdungserscheinungen. Beim vorletzten Weingut habe ich dann den Überblick vorläufig verloren. Erst am letzten Weingut war ich wieder besser drauf. Dort bekamen wir noch eine kurze Führung, bevor es ans probieren ging. Dazu gab es noch eine leckere Wurst und Käseplatte. Danach ging es zurück in die Hotels. Es ist aber so, dass manche Menschen nicht genug bekommen. Wir haben uns nachher noch alle zusammen im Zimmer der beiden Damen getroffen und noch die eine oder andere Flasche geleert. Nach dem gemeinsamen Abendessen habe ich mich dann verabschiedet, da ich einfach müde war und natürlich meinen Rucksack packen musste. Alles in allem ein rundum gelungenes Wochenende und ich kann jedem Weinliebhaber eine solche Tour empfehlen. Man bekommt nicht nur leckere Weine zu kosten, sondern man trifft viele Gleichgesinnte aus der ganzen Welt.

Black Barn Vineyards.
Church Road Winery.
Im Inneren von Church Road Winery.
Mission Estate Winery.
Expertise eines Sommeliers auf Unison Vineyard.
Meine Mit-Tester auf der Te Awa Winery.
Moana Park.
Regionale Köstlichkeiten bei Moana Park .

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